Die Spaltung heilen

Vollmond Zeremonie des Zuhörens - Heilung für das Kollektive

In der gegenwärtigen Krise haben wir unterschiedliche Ansichten,

und wir erleben starke Emotionen. Es findet gerade eine Art

Spaltung unserer Gesellschaft statt und der Riß geht oft unerwartet

durch Familien, Freundeskreise und auch spirituelle Gemeinschaften

und Netzwerke.

Trotz allem leben wir auf derselben Erde und müssen und wollen auf

praktischer Ebene miteinander zurechtkommen, vor allem auch nach

dem Ende der Krise.

Wenn dich das auch betrifft und wenn du in deinen Freundschaften und Familien darunter leidest, dass mit starken Emotionen verbundene Ansichten vehement aufeinandertreffen, bist du eingeladen, gerne zusammen mit den Menschen, mit denen du im gefühlten Konflikt bist, an dieser Online - Veranstaltung teilzunehmen.

Inspiriert durch eine indigene zeremonielle Praxis des Zuhörens, biete ich diese Form an.

Ob wir nun enge Freunde oder bisher Gleichgesinnte auf "verschiedenen Seiten" finden oder ob wir versuchen, irgendwo in der Mitte eine ausgewogene Sichtweise zu haben, wir alle stehen unter großem Stress und brauchen die Unterstützung unserer Gemeinschaft füreinander. Wie kann das noch funktionieren, wenn wir so stark und voller Emotionen unsere persönlichen Ansichten, Ängste und Erfahrungen von Mangel und Ängsten verteidigen, wie auch immer wir sie gerade erleben.

In diesem Kreis seid ihr eingeladen, zunächst einmal die Gegenwart der anderen zu spüren. Ich werde zu Beginn eine geführte Meditation anbieten, um uns zu verbinden und uns in einem echten Kreis zu visualisieren, wobei wir wissen und fühlen, wer jeweils neben euch sitzt.

Dann werde ich zu dieser Art des Sprechens einladen: Die erste Person spricht. Die nächste Person im Kreis wiederholt das Gesagte ohne Kommentar, macht eine Pause und spricht dann ihr Eigenes. Es wird keine Diskussion über den Inhalt stattfinden. JederJede wird sprechen und zuhören können. Die Praxis hier ist 1: sich zu trauen, die eigene Wahrheit zu sagen, 2: etwas zu wiederholen, mit dem du vielleicht nicht einverstanden bist ("Ich höre, dass du sagst: xxx "), 3: die Unterschiedlichkeit der Ansichten in diesem Raum der Bewußtheit auszuhalten 4: die Liebe darin zu spüren. 5: den Raum für das Geschenk der Verschiedenheit zu halten.

Ich möchte in diesem Kreis dazu ermutigen, sowohl politische Ansichten (diese aber in Kürze und nicht belehrend sondern verbunden mit eigenen Emotionen) und Meinungen als auch persönliche Erfahrungen und Emotionen zu äußern, auch und gerade wenn sie sehr gegensätzlich sein mögen zu dem was andere sagen.

Eine zweite oder weitere Runden können dann darin bestehen, dass man um Unterstützung bittet und die nächste Person sagt "Ich unterstütze dich in xxx" .
Du kannst Unterstützung geben für etwas , zu dem du eine andere Meinung hast. Das ist die spirituelle Übung. Oder du schweigst an dieser Stelle, wenn du nicht authentisch zustimmen kannst. Dann werden andere ihre Unterstützung sprechen.

Was gesagt wird, sollte ziemlich kurz sein, nur ein oder zwei Sätze, damit es von der nächsten Person leicht wiederholt werden kann. Es kann mehrere Runden davon geben, so dass alles gesprochen werden kann.

Hier geht es nicht um den Austausch von Informationen als solchen. Es ist als spirituelle Praxis gedacht, um die Spaltung durch präsentes Zuhören zu heilen und das Zuhören durch Wiederholung zu verstärken.
Es kann ein "blueprint " sein und ein Dienst für das, was in unserer Gesellschaft im Moment benötigt wird. Wenn wir die Spaltung in unserem Kreis heilen können, kann die Heilung ausstrahlen in das Kollektive, wo sie gebraucht wird.

Diese Veranstaltung ist pro Termin auf 20 Teilnehmende beschränkt. Sie wird per jitsi meet stattfinden.
(Datenschutztechnisch nach meiner Information die sicherste Möglichkeit)

Bitte per email anmelden an termine@heilungsraum-leipzig.de
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Dienstag, 27. April 19 h