Rituelle Trancehaltungen nach

Dr. Felicitas Goodman

und

Trancetanz

Eine Reise zu den Göttinnen der Liebe
mit Gudrun Fischer aus Freiburg im Brsg

 


In diesem Seminar wollen wir gemeinsam in andere, umfassendere Wirklichkeiten reisen.

Wir verbinden uns mit unserem inneren Wissen, unseren Selbstheilungskräften und unseren

Hilfswesen/Krafttieren/Pflanzen. Um zur Erweiterung unseres Bewusstseins zu gelangen

bedienen wir uns verschiedener Tranceinduktionen. Das Ritual, die Körperhaltung und die

tranceinduzierenden Bewegungen ermöglichen uns den Kontakt mit der anderen Wirklichkeit.

 

Gudrun Fischer

ist Mitarbeiterin des Cuyamungue-Instituts, New Mexico.

Sie ist von Felicitas Goodmann persönlich ausgebildet

und autorisiert ihre Arbeit weiter zu geben.

Sie ist 1953 geboren, lebt in Freiburg / D, arbeitet seit 1990

mit Körper, Tanz und Trance.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet sie

Ausbildungen an.

 

Mehr Information unter www.gudrun-fischer.de

und miamandl.jimdo.com

und in den Büchern von Felicitas Goodman

u. a.Trance - der uralte Weg zum religiösen Erleben GTB

Wo die Geister auf den Winden reiten

Hier gibt es youtubes zur rituellen Trancearbeit.
https://www.youtube.com/watch?v=Vlw7keTIhk8
https://www.youtube.com/watch?v=p8b9mMhRlZU

 

​​"Ich habe die Arbeit von Gudrun vor vielen Jahren während meiner Zeit in Freiburg kennengelernt

und regelmäßig an ihren Kursen teilgenommen. Besonders die Trancetanzabende waren ein Schatz

für mich und haben mir grundlegende Impulse für mein Leben gegeben.

Was ich im Trancetanz erlebt und gesehen habe, hat entscheidend zu meinem weiteren Weg

beigetragen. Das Üben der Bewegungen und die wachsende Fähigkeit, in der Bewegung wirklich

loszulassen, den Körper übernehmen zu lassen, einen Zustand zu finden, mit halb geschlossenen

Augen, Tanz zu sein, Bewegung, in der Anderwelt und gleichzeitig hier. Jederzeit hin und her

gehen zu können.

Der Trancetanz hatte auch eine starke Auswirkung auf mein Musik machen und hat mir den

Weg gezeigt, beim Spielen meiner Instrumente in einen anderen Bewußtheitszustand zu gehen.

Später habe ich mit Gudrun Fischer auch zusammengearbeitet und für einige ihrer

Trancetanzabende live- Musik gespielt. Jedesmal ein wunderschönes Erlebnis."

Claudia Hoffmann


Sa 14. Oktober Trancetanz
10 - 13 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr
um 19.30 eine bewegte Klangreise zum Tanzen mit Claudia Hoffmann


So 15. Oktober 10 - 13 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr Zwei rituelle Trancehaltungen 



Mitzubringen sind Rassel/Trommel und Schreibzeug (Malsachen), Matte/Decke, bequeme Kleidung


Ort:

Samstag: Ort wird noch bekannt gegeben

Sonntag: Im Tempel der Göttin
Die Tage können einzeln oder zusammen gebucht werden.

Anmeldungen bitte mit Anzahlung (da Gudrun ihre Anreise frühzeitig buchen muß).

FrübucherInnen - Rabatt bei Anmeldungen bis 30. Juni !

Ein Tag: 85 € / FrühbucherInnen bis 30. Juni: 70 €
Beide Tage zusammen 150 € /FrühbucherInnen bis 30. Juni 135 €
Nur die Klangreise: 15 €/erm 10 €

Ermäßigungen für das Seminar auf Anfrage

Infos und Anmeldung:

Claudia Hoffmann

Tel 0341 92604479

termine@heilungsraum-leipzig.de

Sa 14. Oktober 2017 Trancetanz

So 15. Oktober 2017 Trancehaltungen

Rituelle Körperhaltungen® -  Die alte Kunst der Seelenfahrt neu entdeckt

„ ... mit meiner Eulenfreundin auf der Schulter wandere ich einen Pfad entlang, bis wir an einen Baum gelangen. Dieser öffnet sich, ich trete hinein in seinen Stamm und beginne ihn zu fühlen, seine Lebensströme fließen durch mich hindurch. Ich dehne mich aus – bis hinunter in die Wurzeln, hinein in den Stamm, in seine Äste und hoch hinauf in die Baumkrone. Intensiv nehme ich die Energie des Baumes, seine Kraft, seine Wurzeln, die luftige Krone wahr. Ein herrliches, kraftvolles Gefühl.
Als der Rasselrhythmus endet kehre ich langsam aus der „anderen Wirklichkeit“ zurück – die kraftvolle Energie des Baumes und ein wohliges Gefühl klingen noch lange in Körper und Seele nach.“

Dieses intensive Gefühl von Verwurzelung und Lebenskraft war ein Erleben in der „Bärenhaltung“ – einer uralten Heilhaltung, die aus vielen alten Kulturen überliefert ist. Sie ist eine von über 100 rituellen Körperhaltungen, die Felicitas Goodman erforschte.
Die gebürtige Ungarin wanderte nach Amerika aus und begann dort 1965 im Alter von 51 Jahren ein Studium in Linguistik und Anthropologie. Während eines Seminars über das „Religiöse bei nichtwestlichen Kleingesellschaften“ hörte sie zum ersten Mal von der Trance als besonderer Begleiterscheinung des religiösen Rituals. Bei späteren Forschungen entdeckte sie, daß viele, oft recht merkwürdige Körperhaltungen, die in der Kunst der nichtwestlichen Welt seit vielen tausend Jahren immer wieder als  Höhlenmalereien oder Statuen auftauchen, in Wirklichkeit in sich abgeschlossene religiöse Rituale darstellen.
Felicitas Goodman begann zunächst diese Körperhaltungen zu erforschen, später dann in Verbindung mit rhythmischen Anregungen. Mit dieser Entdeckung öffnete sich für die Anthropologin die Tür zu einer längst vergessenen Welt: „Die Idee während der Trance eine bestimmte Haltung einzunehmen, und diese dann auch noch der völkerkundlichen Literatur zu entnehmen, war noch niemandem gekommen. Und so war es mir vergönnt, eine geheimnisvolle, lang verschüttete Welt neu zu entdecken.“
Untersuchungen im Labor ergaben, daß der 15- minütige Rhythmus der Rassel erstaunliche Veränderungen im Körper bewirkt: Der Blutdruck sinkt, der Puls erhöht sich, Adrenalin, Noradrenalin und Cortisolwerte sinken. Thetawellen entstehen und Beta-Endorphine werden ausgeschüttet. Diese körpereigenen Substanzen haben nicht nur schmerzstillende Wirkung sondern können auch ein überwältigendes Gefühl der Freude erzeugen – jene „Süße“ des religiösen Erlebnisses, von der die Mystiker immer wieder erzählen. Der gleichmäßige Rhythmus von 210 bis 240 Schlägen pro Minute regt das Nervensystem an, und über diese Anregung geht man hinein in den veränderten Bewusstseinszustand, in die Trance. Wenn die Rassel verstummt, verschwinden all diese Erscheinungen wieder – bis auf das Beta-Endorphin – hinterlassen aber ein allgemeines Gefühl des Erfülltseins und Wohlbefindens.
 
Der größte Teil der erforschten Haltungen stammt aus der Kultur der Jäger-, Sammler- und GartenbauerInnen. Diese Kulturen kannten nicht – wie wir – die Trennung zwischen alltäglicher und nicht alltäglicher Wirklichkeit. Der Zustand der Trance war eine gesellschaftlich anerkannte Methode, um Körper, Seele und Geist in Balance zu halten oder wieder in Harmonie zu bringen.

Die rituellen Haltungen finden sich überall auf der Welt und führen in verschiedene thematische Bereiche der anderen Wirklichkeit: bekannt sind Haltungen, die der Initiation, der Metamorphose, der Heilung, der Wahrsagung, der Seelenfahrt und dem mythischen Erleben zugeordnet werden. Die Menschen finden dort Heilung und Antworten auf Fragen, begegnen ihren Krafttieren oder steigern ihr Wohlbefinden.
In der anderen Wirklichkeit treten wir in Kontakt mit unserer unsterblichen Seelenebene - dort lösen sich Zeit und Raum auf, wir erleben keinen Tod sondern Verwandlung, es gibt keine Wertungen von Gut und Böse. Diese Ebene ist ewig, wir sind wir selbst und lösen uns gleichzeitig auf, werden körperlos. Aus dieser übergeordneten Ebene erhalten wir Visionen, die uns in unserem Leben unterstützen und Orientierung geben. Auf der Seelenebene heilen wir Verletzungen, lösen zum Teil uralte Blockaden auf, bekommen tiefe Einsicht in unsere Lebensthemen, begegnen unseren Ahninnen und heilen Wunden der Familienlinien.
 
Das Erstaunliche ist, dass diese Haltungen trotz ihres hohen Alters Erfahrungen vermitteln, die auch den modernen Menschen ansprechen. Felicitas Goodman geht davon aus, dass Trance ein dem Menschen angeborener natürlicher Zustand ist. Rund 80% aller heutigen Zivilisationen kennen Formen der Trance. In der Geschichte der Menschheit gab es keine Gesellschaft, keine Stammesgesellschaft und keine Horde, die nicht eine Religion und religiöse Rituale gehabt hätte.
Nach Ansicht der Anthropologin ist der Entzug der religiösen Ekstase in unserer Gesellschaft für viele Leiden der modernen Welt verantwortlich: von Drogenmissbrauch bis hin zu verschiedenen psychosomatischen Leiden. Der Mensch ist erfüllt von einer uralten Sehnsucht nach dem ekstatischen religiösen Erleben in der anderen Wirklichkeit. Deshalb sah Felicitas Goodman in der Entdeckung und Erforschung der Kultur der rituellen Körperhaltungen eine wichtige Aufgabe.
Mit Seminaren und Vorträgen machte die Anthropologin ihre Arbeit in Amerika und Europa bekannt und bildete TrancelehrerInnen aus. Bis zu ihrem Tod 2005 lebte und arbeitete Felicitas Goodman in Cuyamungue in Neu-Mexiko, wo sie ein Stück Land kaufte und 1980 das Cuyamungue Institute gründet."


Mia Mandl, Wien (Österreich)

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